Der vierte traditionelle Sommerausflug war der Kletterei gewidmet. Am 19. Juli ging es bei Hepsisau auf die Schwäbische Alb, wo uns um 10:00 Günther, der nicht nur das Know-How und die Kletterausrüstung, sondern auch interessante Details über die Landschaft beisteuerte, erwartete.
Zuerst war eine sogenannte Jakobsleiter Ziel unserer Bemühungen. Im Prinzip ist das eine einfache Leiter, jedoch sind die Sprossen 4m lang und haben einen variablen Abstand von 2m bis 2.5m. Ausserdem ist das Ganze recht wacklig an zwei Seilen aufgehängt. Der Frustfaktor an diesem Gerät ist erstaunlich hoch. Nur Rob und Dieter haben schwindelerregende Höhen erklommen und dabei Aussichten genossen, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Der Rest der Teilnehmer hat sich trotz KI und innerer Stärke doch mehr in Bodennähe aufgehalten.
Nach einem Vesper zur Mittagszeit geht es dann an einen echten Felsen. Günther bringt an verschieden schwierigen Aufstiegen (Schwierigkeitsstufe 3 bis 5) noch eben die Sicherungsseile an und schon darf sich jeder, selbstverständlich gut gesichert und mit Helm, daran versuchen. Bei dieser Aktion ist der Erfolgsfaktor deutlich grösser. Um einer aufkommenden Euphorie entgegen zu wirken, sei eben noch erwähnt, dass die Schwierigkeitsstufe bis 11 zählt (das entspricht jedoch mehr einer mit Rauhfaser tapezierten Zimmerdecke).
Das das Wetter wieder fantastisch war und der Tag wieder mit einem gemeinsamen Essen abgeschlossen wurde, muss nicht extra erwähnt werden, sondern kann bei den letzten Sommerausflügen nachgesehen werden.
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Dieter vor seinem legendären Aufstieg auf der Jakobsleiter. Seine und Robs Leistung wurden erst deutlich, als alle anderen Teilnehmer deutlich früher gescheitert sind. |
| Vom Boden auf die erste Sprosse hat es noch jeder geschafft, die Widrigkeiten fangen dann jedoch erst an. |
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| Wenn man sich gegenseitig hilft, soll es (angeblich) einfacher sein. Jedoch ist man heftig mit seinem eigenen Gleichgewicht beschäftigt und hat nicht so richtig Resourcen für seinen Partner übrig. Mit anderen Worten: Es bleibt schwierig. |
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Gespannt werden die Vorgänge auf der Jakobsleiter verfolgt. Möglicherweise kann man ja einen Trick abschauen oder eine Technik nachmachen. |
| Hier das Beispiel einer gelungenen Hilfestellung. Das das auch nur auf der ersten Sprosse passiert ist nicht zu erkennen und wird auch nicht verraten. |
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| So geht es den Fels hinauf..... | |||
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... und so mehr oder weniger relaxed wieder runter. |
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| Am Rande beobachtet: |
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| Während sich die niederen Kyu Grade sich am Felsen beweisen, zieht sich der höher graduierte Kyu gern zu einer Runde ZEN zurück. Aus seinem Schrein heraus betrachtet er das Treiben der Menschen. |